UPS investiert 80 Millionen Dollar in Bielefeld

Neues Paketzentrum soll rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft in Betrieb gehen

KEP-Dienstleister UPS hat am 28. September mit dem ersten Spatenstich den Bau seines neuen Paketzentrums in Bielefeld begonnen. Zuständig für das Projekt ist der Immobilienentwickler Alpha Industrial GmbH & Co. KG.

Das 80 Millionen US-Dollar Projekt (circa 71 Millionen Euro), das bis Ende Oktober 2019 abgeschlossen sein soll, wird das Paketzentrum in Herford ablösen. Das teilt UPS in einer Pressemitteilung mit. Alle dort beschäftigten 330 Mitarbeiter sollen im geplanten neuen Gebäude weiterhin für UPS arbeiten. Das Paketzentrum in Herford wird laut UPS geschlossen, da die Pacht ausläuft.

22.500 Pakete pro Stunde

Die Anlage in Bielefeld wird eine Betriebsfläche von etwa 15.000 Quadratmetern umfassen. Das neue Paketzentrum soll mit drei Hautpsortern und einer Kleinpaketsortierung eine Sortierkapazität von mehr als 22.500 Paketen pro Stunde aufweisen. Darüber hinaus werden 65 Be- und Entladetore für Container sowie 115 Zustellfahrzeug-Stellplätze zur Verfügung stehen.

Bereit für das Weihnachtsgeschäft

Frank Sportolari, Generalbevollmächtigter von UPS Deutschland, sagt: „Diese Investition sichert UPS und unseren Kunden in Ostwestfalen strategische Entwicklungsmöglichkeiten für die Zukunft. Der Betrieb in Bielefeld soll im Oktober 2019 aufgenommen werden, damit wir rechtzeitig für Weihnachten bereit sind.“ Michael Groschek, Verkehrsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, sagt: „Es zeigt sich auch hier, dass Logistik ein wichtiger Wachstumsmotor unseres Landes ist.“

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